Tiere sind kein Essen – und wie sieht es aus mit … Leder?

Überlegen Sie vielleicht kurz, was Sie mit dem Ausdruck »Leder« verbinden. Schuhe, Taschen, Geldbörsen, Gürtel, Sitzmöbel usw. aus »echtem Leder«. Vielen wird es so gehen, dass sie schon damit aufgewachsen sind, dass Leder hochwertig ist, edel, einfach »echt« eben.

Aber: echt was?

Echt grausam. Leder ist die Haut von Tieren, die schreckliche Qualen erlitten haben. Leder ist die Haut von Tieren, die getötet wurden. Weil Menschen Leder kaufen.

Höchste Zeit also, die eigenen Kaufgewohnheiten zu ändern.


Fakten

  • Die Haut kann von verschiedensten Tieren sein. Eine Kennzeichnung von Lederwaren ist in Deutschland keine Pflicht – nicht, dass es einen Unterschied macht, aber so kann man auch nicht sicher sein, möglicherweise die Haut von Hunden oder Katzen aus Asien zu tragen.
  • Tierhäute werden aus aller Welt importiert. China ist mittlerweile weltgrößter Lederexporteur – die Haltung der Tiere dort (und anderswo) ist furchtbar, Häutungen geschehen mitunter bei lebendigem Leib.
  • Als ein »Produkt« der Massentierhaltung wird maßgeblich auch an Leder verdient und das Grauen für die Tiere aufrecht erhalten.
  • Die rohe Haut wird durch Gerbung vor dem Verwesen geschützt, sonst würde sie sich, natürlich, zersetzen. Dazu werden chemische Substanzen verwendet, die das Abwasser von Gerbereien und damit die Umwelt vergiften.

Links

Alternativen

… und einfach in die Suchmaschine z. B. »vegane Schuhe« oder »lederfreie Schuhe« eingeben.

Ohne Tierleid - Schuhe aus Kunstleder

Auch in »normalen« bzw. »guten« Schuhgeschäften bitte nach lederfreien Schuhen schauen bzw. fragen – auch hier ist man häufig erfolgreich ….

»Haben wir da, es gibt ja Menschen, die vertragen Leder nicht«. »Genau!«



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Öffnungszeiten: Fr. und Sa., 14–17 Uhr
(und Termine nach Vereinbarung)