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Sitzung Umweltausschuss am 20. März 2012: Antrag auf Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen

Am 20. März 2012 berät der Umweltausschuss erneut einen Antrag zur »Einführung der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen« in Bonn (s. unten). Schreiben Sie die Fraktionen mit einer E-Mail an und bitten um Unterstützung des Antrages am 20. März 2012: cdu.ratsfraktion@bonn.de, spd.ratsfraktion@bonn.de, info@gruene-bonn.de, fdp.ratsfraktion@bonn.de, info@bbb-im-rat.de, juergen.nimptsch@bonn.de.Jetzt brauchen wir Sie. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, das unkontrollierte Katzenelend in Bonn und Umgebung einzudämmen.

Verfolgen Sie die Berichterstattung auf unseren Internetseiten und in den Medien in den nächsten Wochen. Unterstützen Sie uns bei folgenden Aktionen:

  1. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach seiner Meinung und bitten ihn, die Einführung mit seinem Namen zu unterstützen. Teilen Sie die Zustimmung dem Tierschutz Bonn und Umgebung, Sabine Reuter, Lambareneweg 2, 53119 Bonn oder Fax: 0228 9637 980 oder info@tierheimbonn.de mit. Die befürwortenden Ärzte können hier namentlich genannt werden (Unterstützer-Formular s. unten).
  2. Sprechen Sie Ihren Politiker an. Kennt er das Thema? Wie ist seine Meinung? Bitten Sie um aktive Unterstützung des Antrages. Ihre politischen Vertreter finden Sie in der Liste der Mitglieder des Umweltausschusses (s. unten).
  3. Machen Sie das Thema in Ihrem Freundeskreis bekannt.
  4. Nehmen Sie teil an der geplanten Pressekonferenz im Tierheim Bonn, Lambarenweg 2, in Bonn. Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen der Presse, von Ihnen und unserer Bürgervertreter. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
  5. Stiller Protest zum Termin der Antragsentscheidung: 20. März 2012, um 18.00 Uhr im Stadthaus, Ratssaal. Werben Sie für die Zustimmung mit Bannern und Flyern im Stadthaus im Foyer, wenn die Mitglieder des Ausschusses gegen 17.30 Uhr zur Sitzung eintreffen.
  6. Jeder Bürger kann an der öffentlichen Sitzung teilnehmen. Wir zählen auf Sie und Ihre Unterstützung. Rederecht wird leider nicht erteilt.

Wie Sie unserem Artikel zur Einführung der Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen entnehmen können, sind wir auch im neuen Jahr zu oben genanntem Thema mit den Katzenschutzvereinen Katzen in Not e.V. und Katzenhilfe Bonn e.V. tätig.

Rückblick 2009 – 2011 : in 71 Städten und Gemeinden ist die Kastrations-, Kennzeichnungs- und teilweise Registrierungspflicht für Freigängerkatzen bereits eingeführt. In Bonn wurde im Jahr 2009 einem gleichlautender Bürgerantrag zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen von allen politischen Parteien im Bürgerausschuss zugestimmt und zur Prüfung an den Umweltausschuss weitergeleitet.

Der Umweltausschuss lehnte den Antrag in seiner Sitzung im März 2010 nicht direkt ab, forderte die Verwaltung jedoch auf, eine Informationskampagne zu starten mit der Aufforderung an Katzenbesitzer, ihre Tiere freiwillig kastrieren zu lassen.

Dieser Infokampagne schlossen sich Bonner Tierärzte mit einer Kastrationsaktion von Nov. bis Okt. 2010 an, die jedoch gebührenpflichtig war. Die Verwaltung erstatte dem Umweltausschuss im März 2011 Bericht, dass bei dieser Aktion nur 13 (DREIZEHN) Katzen kastriert wurden. Der Bericht wurde ohne Diskussion zur Kenntnis genommen und das Thema war somit für den Ausschuss vom Tisch!

Der Tierschutz Bonn und Umgebung zeigte, dass es auch anders geht. Durch eine Spende der Prof. Böcher Stiftung und des Deutschen Tierschutzbundes nahmen von Februar – November 2011 über 160 Katzen und Kater an der kostenlosen Aktion teil. 

Die Bonner Katzenschutzvereine (Katzen in Not, Katzenschutz Bonn Rhein Sieg, Katzenhilfe Bonn, Tierheim Bonn etc.) kastrieren seit Jahrzehnten auf eigene Kosten Tiere von bedürftigen Menschen und kümmern sich um besitzerlose Kreaturen in Freiheit. Das alles mit Spendengeldern, Vereinsbeiträgen und in ihrer Freizeit. Resignierend müssen die Vereine zur Kenntnis nehmen, dass die unkontrollierte Vermehrung in Bonn und Umgebung nicht in den Griff zu bekommen ist, weil immer wieder unkastrierte Freigängerkatzen dazukommen und das Elend der Tiere immer grösser wird. Deshalb fordern wir die Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Zum Antrag zur Einführung einer Kastrationspflicht für Freigängerkatzen
Zum Unterstützer-Formular für Tierärzte
Zur Liste der Mitglieder des Umweltausschusses


  

Notfall

Lina ist eine Schmusekatze, die es nicht so trubelig mag und umso mehr die Zweisamkeit mit ihren Menschen genießt. Unser Wunsch für sie: ein Zuhause mit Freigang als Einzelkatze (mehr ...)


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Samstag, 3.3., 13.30 Uhr und Samstag, 10.3., 13.30 Uhr: Seminare zu Katzenkrankheiten …

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