Jungvogelschwemme im Tierheim Bonn…
Nicht nur uns Menschen macht das extrem warme Juli-Wetter derzeit zu schaffen. Auch den Tieren und dabei insbesondere den Jungvögeln in ihren Nestern bereitet die Hitze große Probleme. Auf der Suche nach etwas „Kühlung“ am Nestrand fallen viele Jungtiere vorzeitig aus den Nestern. Aber auch die beinahe flüggen Jungvögel (s. g. Ästlinge) dehydrieren derzeit besonders leicht. Von aufmerksamen Findern werden die Nestlinge oder erschöpften und dehydrierten Vögel zu uns ins Bonner Tierheim gebracht. Im Augenblick erreichen uns täglich mehrere Jungvögel. Das summiert sich auf bis zu 20 Pflegegästen, die es zu versorgen gilt.
Natürlich kümmert man sich bei uns nach besten Mühen um die Findlinge, was sich allerdings im eh schon sehr stressigen Arbeitsalltag als recht schwierig darstellt. Die Pflege und Versorgung der Jungvögel ist ganz einfach sehr zeitaufwendig. Den Findlingen würde man daher aufgrund der knappen Zeit kaum gerecht werden. Daher ist man bemüht, diese Pfleglinge möglichst schnell an fachkompetente Päppelstellen weiterzuvermitteln. Aber auch diese – ausschließlich privaten – Stellen sind bereits an ihren Grenzen angekommen, zeitlich, räumlich und auch finanziell. Denn eine finanzielle Unterstützung für die Wildvögel gibt es von der Stadt leider nicht!
Bitte haben Sie daher Verständnis dafür, dass wir derzeit nur begrenzt Wildvögel aufnehmen können. Sie können sich im Fall eines gefundenen Wildvogels an den NABU Bonn wenden. Diese haben ein speziell für Wildvögel eingerichtetes Notfalltelefon. Unter 0177/6943244 erreichen Sie Mitarbeiter des NABUs, die Ihnen bzw. dem gefunden Wildvogel dann weiterhelfen.


Samstag, 3.3., 13.30 Uhr und Samstag, 10.3., 13.30 Uhr: Seminar zu Katzenkrankheiten …